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Frühkindliche Karies als Behandlungsschwerpunkt
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Die „Zuckerfalle“ – Auflistung von Zuckermengen in Lebensmitteln
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Narkosebehandlung in unserer Praxis:

Verhaltensregeln für Kinder und Erwachsene bei ambulanten Narkosen:
Eine ambulant durchführbare Operation hat viele Vorteile für den Patienten, aber nur dann, wenn man sich diszipliniert an Regeln hält, die nachfolgend aufgeschrieben sind. Wir bitten Sie, dieses Formular in Ruhe durchzulesen und unterschrieben zum Anästhesiegespräch mitzubringen.

Zum Anästhesiegespräch bitte folgendes mitbringen:
– ausgefüllter grüner bzw. gelber Aufklärungs- und Anamnesebogen
– Laborwerte
– andere Befunde (z.B. EKG, Thorax- Röntgenbefund)
– Schmerzmittel für den häuslichen Gebrauch (sollten vor dem Eingriff besorgt werden; Rücksprache mit dem Operateur bei Bedarf)

Abend vor der Operation:
– abends leichte Kost
– Getränke sind bis Mitternacht erlaubt

Tag der Operation:
– unvorhergesehene Erkrankung: Falls früh Fieber oder ein Atemwegsinfekt aufgetreten ist (auch bei anderen akuten Erkrankungen), kann keine Narkose durchgeführt werden. Bitte rufen Sie aber umgehend an, um den Termin abzusagen.

– Ernährung: Keinen Bissen, kein Getränk mehr zu sich nehmen. Nur Zähne putzen und Medikamente einnehmen gemäß Festlegung des Narkosearztes.

– Kleidung: Bequeme, leicht an- und ausziehbare Kleidung tragen, die notfalls auch verschmutzen kann.

– Getränke nach der Operation: Thermosflasche mit ungesüßtem Tee mitbringen; andere Getränke sind nicht erlaubt.
Vorgehen bei Komplikationen während des Eingriffs:
Stationäre Aufnahme in der Kinderklinik bzw. Kieferchirurgischen Klinik oder bei bedrohlicher Situation auf Intensivstation.

Verhaltensregeln für Angehörige des Patienten nach der Narkose bis zur Entlassung:
Lagerung:
– Es muss ständig darauf geachtet werden, dass der aus der Narkose aufwachende Patient nicht von der Trage fällt.
– Der Patient muss nach der Narkose liegen bleiben. Nur der Narkosearzt entscheidet, wann der Patient aufstehen und herumlaufen darf.

Flüssigkeitsaufnahme:
– Wann der erste Schluck getrunken werden darf, entscheidet der Narkosearzt. Zu frühes Trinken kann Erbrechen mit lebensgefährlichen Erstickungsanfällen auslösen und zur Lungenentzündung führen.

Entlassung:
– Der Entlassungszeitpunkt wird vom Narkosearzt festgelegt.
– Der Patient muss von einem Erwachsenen abgeholt werden.
– Rücktransporte sind mit PKW (möglichst auch Beifahrer), Taxi und nach Rücksprache mit dem Krankentransport durchführbar.
– Der Transport in eine Wohnung, in der in den nächsten 24 Stunden keine Betreuungsperson anwesend ist, ist verboten.

Am Operationstag zu Hause:
– Der Patient soll im Bett bleiben. Er darf trinken und bei ausdrücklichem Wunsch auch etwas leicht Verdauliches essen.
– Schmerzmittel (am besten Paracetamolzäpfchen) sollten bei Bedarf gegeben werden, aber nicht häufiger als alle 6 Stunden.
– Bei sehr starken Schmerzen, Nachblutungen, Erbrechen, Kreislauf- und Atemproblemen muss der Hausarzt bzw. der Operateur angerufen werden. Notfalltelefonnummern werden mitgegeben.

Notarzt: 112
Rettungsstelle: 0351/4582425

Am Tag nach der Narkose:
– vom Besuch der Schule oder einer Kindereinrichtung ist abzuraten, da bis zu 24 Stunden noch mit Restwirkungen der Narkosemedikamente zu rechnen ist.
– Erwachsene dürfen 24 Stunden nicht selbst Auto fahren und keine Maschinen bedienen.
– Die Ernährung hängt an diesem Tag nur noch von der durchgeführten Operation ab.